Die Sommerferien nach der 1. Klasse


Im Juni besucht mein Sohn das Ferienlager seiner Schule. Dort bleiben die Kinder nur bis Mittag oder, etwas länger, bis 14 Uhr. Sie treffen Freunde, spielen, gehen im Park spazieren und besuchen Museen, Bibliotheken, Theater usw.

Um den täglichen Stau zu vermeiden, kommen wir etwa eine halbe Stunde früher zur Schule an und ich lese meinem Sohn im Auto ein Buch vor.

Wenn ich meinen Sohn abhole, bringe ich sein Fahrrad mit, damit er im Schulhof Fahrrad fährt, wo es nicht so gefährlich und überlaufen wie im Park ist. Das Fahrrad ist nicht zusammenklappbar und ich habe mich an viele schlechte Wörter erinnert, wenn ich es die ersten Male ins Auto und aus dem Auto geholt habe. Als Nächstes kaufen wir natürlich ein zusammenklappbares.

Nach dem Radfahren fahren wir in den Park, wo es viele Fahrgeschäfte und Vergnügungseinrichtungen gibt, z. B. sein beliebtes dreistöckiges Kinderlabyrinth mit verschiedenen Wegen, Hindernissen, Kinderrutschen und Kanonen mit Schaumbällen! Dann lockt er mir ein Eis heraus.

In unserem Park gibt es anscheinend ALLES! Sehr viele Fahrgeschäfte und ein Kinderlabyrinth mit Schaumballkanonen, einen Kinderspielplatz, Cafés, einige Denkmäler, viele riesige Trampolins und sogar einen Park mit Dinosauriern, die sich bewegen, und einen Seilpark. Oh, wo war das alles, als ich noch ein Kind war!

Wieder zu Hause, machen wir noch einen Hofspaziergang. Mein Sohn freut sich immer ungeheuer, wenn er da kleine Kinder trifft. Er umarmt sie, schiebt sie auf den Schaukeln und auf dem Karussell an und lehrt sie sogar, zueinander nett zu sein. Wir alle wissen seit Langem, dass er gerne etwa fünf jüngere Geschwister hätte. Dann hätte ich keine Zeit für ihn, aber das versteht er natürlich nicht.

Zu Hause hat mein Sohn Zeit sich zu erholen, also stundenlang mit seinen Spielzeugen zu spielen und — das aber nicht stundenlang — am Computer zu spielen. Aber ich versuche, mit ihm jeden Tag kleine „Unterrichtsstunden“ durchzuführen. Wir arbeiten zusammen an seiner Schreibschrift und Druckschrift, machen verschiedene Aufgaben, die seiner Entwicklung dienen, mit Hilfe spezieller Lehrmaterialien, lesen viele Bücher, lernen Englisch und erfahren etwas aus der Erdkunde, Geschichte, Landeskunde usw.

Das Klima in unserer Region unterliegt extremen Schwankungen. Wenn ich mich im Winter beklage, dass es mir bei minus 20 Grad zu kalt ist, antwortet mir mein Sohn sehr munter, dass es doch keine minus 30 Grad sind und also nicht zu kalt.

Jetzt beklage ich mich, dass es bei plus 30 Grad zu heiß ist. Da beruhigt mich mein Mann damit, dass es ja noch keine plus 38 Grad sind, was auch manchmal passiert.

Bis letztes Jahr konnte mein Sohn noch nicht schwimmen. Mit dem Schwimmreifen zu schwimmen, ist ihm erst vor Kurzem im Schwimmbad der Sauna gelungen. (Bei uns heißt es „die Sauna“, aber es gibt dort neben der Sauna selbst auch noch einen Aufenthaltsraum, eine kleine Küche und ein Schwimmbad mit Hydro- und Luftmassage und ein Hamam.) Vielleicht weil es da nicht so tief war oder nicht so gefährlich aussah, hat sich mein Sohn getraut.

Diesen Sommer ist er zum ersten Mal im Fluss geschwommen! Da hat er gleichzeitig einen Schwimmreifen, eine (auch aufblasbare) Schwimmweste und Schwimmflügel getragen, was rührend und ein bisschen drollig war. Aber ich war so stolz auf ihn! So viele aufblasbare Dinge hatte er an, nicht weil er selbst Angst hatte, sondern weil seine Mutter sich zu sehr um ihn sorgte. Eigentlich denke ich aber, dass es nie „zu viel“ ist, wenn es um Sicherheit geht.

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